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Sprachen im Blick - die neue Veranstaltungsreihe des ÖSZ
Wir gehen auf Österreich-Tournee und kommen zu Ihnen in die Region
Wir möchten Sie und die sprachlichen Schwerpunkte in Ihrer Region gerne besser kennenlernen. Wir möchten wissen, woran Sie gerade arbeiten, und wo die sprachenpolitischen Schwerpunkte und Herausforderungen liegen.


Und wir möchten Sie mit unseren Angeboten unterstützen.

Deshalb geht das ÖSZ auf Österreich-Tour und kommt mit der neuen Veranstaltungsreihe „Sprachen im Blick“ zu Ihnen.


 
   
Was wollen wir erreichen? Was können wir Ihnen bieten?

Ziel von „Sprachen im Blick“ ist
  • eine bereifsübergreifende Vernetzungs- und Austauschplattform für Lehrer/innen, Lehrerbildner/innen und Schulaufsicht zu schaffen. Denn wir sind überzeugt: Nur wenn alle an einem Strang ziehen, kommen Innovationen ins System.
  • regionale sprachenpolitische Schwerpunktthemen vorzustellen und zu diskutieren.
  • gemeinsam Ideen und vielleicht sogar einige konkrete Maßnahmen zu entwickeln, was wer wie wann in seinem Wirkungsbereich tun kann, um das Sprachenlernen und -lehren in der Region voranzutreiben.
  • das ÖSZ und seine Angebote bekannt zu machen und Ihnen unsere Materialien, Veranstaltungen und Aktionsprogramme vorzustellen.
Wichtige Veranstaltungspartner sind die Pädagogischen Hochschulen, die nicht nur unsere Gastgeber vor Ort sind, sondern uns mit Ihrer Expertise hervorragend unterstützen.

Interessiert?

Wenn auch Sie uns und unsere Produkte  kennenlernen und sich regional vernetzen möchten, laden wir Sie herzlich ein, zur nächsten „Sprachen im Blick“-Veranstaltung in Ihrer Region zu kommen. Die Termine und Orte geben wir rechtzeitig bekannt.


Sprachen im Blick 2017:
 
Frühe sprachliche Bildung am Übergang vom Kindergarten in die Volksschule


Das Österreichische Sprachen-Kompetenz-Zentrum und die Pädagogische Hochschule Salzburg - Stefan Zweig nehmen Sprachen in den Blick

Mehr als 130 österreichische Sprachen-Expert/innen kommen zur Sprachen-im-Blick-Veranstaltung nach Salzburg.
Unter dem Motto „Sprachliche Bildung in der Schuleingangsphase“ fand am 28. Juni 2017 die fünfte Auflage der regionalen ÖSZ-Veranstaltungsreihe „Sprachen im Blick“ statt. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung (BMB) tourt das Österreichische Sprachen-Kompetenz-Zentrum (ÖSZ) seit 2015 durch ganz Österreich und veranstaltet gemeinsam mit Pädagogischen Hochschulen Tagungen zu aktuellen Sprachenthemen.

Dieses Mal machte „Sprachen im Blick“ Station an der Pädagogischen Hochschule Salzburg - Stefan Zweig. Rund 130 Teilnehmer/innen aus der Schulaufsicht, aus den Pädagogischen Hochschulen und aus der Praxis folgten der Einladung und widmeten sich einen Tag lang dem bildungspolitischen Top-Thema des frühen Sprachenlernens.

Vertreter/innen des österreichischen Bildungswesens hießen die Teilnehmer/innen an beiden Tagen willkommen: Elfriede Windischbauer, Rektorin der Pädagogischen Hochschule Salzburg - Stefan Zweig, empfing die Teilnehmer/innen als Gastgeberin. LSI Birgit Heinrich begrüßte im Namen des Landesschulrats für Salzburg. Beide betonten die immense Bedeutung einer qualitativ hochwertigen frühen sprachlichen Bildung und einer kooperativen Gestaltung des Übergangs vom Kindergarten in die Volksschule für die Bildungsbiografie der Kinder. Gunther Abuja, Geschäftsführer des ÖSZ, gab einen prägnanten Überblick über sprachenpolitische Schwerpunkte und Projekte des Bildungsministeriums und des ÖSZ und  sieht early language learning als einen internationalen und nationalen Trend, der in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird.
Was State-of-the-art in punkto frühes Sprachenlernen ist, vermittelten engagierte Referent/innen in zahlreichen Vorträgen und Impulsreferaten. Die stimulierende Keynote von Heiner Böttger (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt) beleuchtete neurodidaktische Aspekte des frühen Sprachenlernens. Das ÖSZ präsentierte seine vielfältige Angebotspalette an Materialien, Veranstaltungen und Serviceleistungen. Im anregenden Impulsinput von Bärbel Linsmeier (Leiterin der Praxisvolksschule der PH Salzburg - Stefan Zweig) und Viktoria Buttler (PH Salzburg - Stefan Zweig) erfuhren die Gäste, wie der sprachliche Anfangsunterricht sprachsensibel, fächerverbindend und inklusiv gestaltet werden kann. Elisabeth Grammel (BIFIE) demonstrierte anhand des neuen Instruments USBPlus die entscheidende Rolle der unterrichtsbegleitenden Sprachstandsbeobachtung und der darauf aufbauenden Erstellung von Profilanalysen und gezielter Sprachförderung in der Schuleingangsphase.
 
Neben den Plenarvorträgen wurde besonderer Wert auf den praxisnahen Erfahrungsaustausch gelegt: In drei thematischen Fokusgruppen hatten die Teilnehmer/innen die Möglichkeit, sich vertiefende Informationen zu den Themen spielerisches Sprachenlernen mit den PUMA-Faltplakaten des ÖSZ, sprachsensibler und inklusiver Unterricht in der Volksschule sowie zum Fremdsprachenunterricht in der Schuleingangsphase zu holen und sich bereichsübergreifend auszutauschen.
Ein weiterer Höhepunkt waren die liebevoll gestalteten Materialien-Stände der Projekte „Papperlappapp“, „Wort&Laut Detektive“, „SprachSpielGesang – Bakabu, der Ohrwurm“, die allesamt vom ÖSZ mit dem SPIN-Siegel für qualitativ hervorragende Spracheninitiativen ausgezeichnet sind. Der Finken-Verlag begeisterte die Gäste mit seinem umfangreichen Angebot.

AVISO:

Nächste Sprachen-im-Blick-Station: 7. November 2017, Pädagogische Hochschule Wien. Keynote-Referentin: Barbara Rössl-Krötzl.